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ROI digitaler Attraktionen: Warum der Spielwert den langfristigen Erfolg bestimmt

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Lesezeit: 5 Minuten

Sie kennen den Moment. Die neue Attraktion läuft, die ersten Wochen sind voll, die Eltern filmen, die Geburtstagsbuchungen steigen. Und dann wird es still. Nicht über Nacht, sondern schleichend. Erst werden die Besucherschlangen kürzer, dann laufen die Kinder vorbei. Das Gerät steht da, sieht gut aus und kostet Miete. Aber keiner will mehr spielen.

Wir haben das oft genug gesehen. Das Problem war nie die Technik. Es war die fehlende Tiefe. Nach dem dritten Besuch gab es keinen Grund mehr, es noch einmal zu versuchen. Ob sich eine digitale Attraktion rechnet, entscheidet nicht der Eröffnungstag. Sondern ob die Gäste wiederkommen. Ob sie Freunde mitbringen. Ob Familien Ihren Standort genau wegen dieser Attraktion wählen.

Genau das beschreibt der Spielwert, im Englischen Play Value.

Das Wichtigste zum Spielwert in 30 Sekunden

Der Spielwert entscheidet, ob sich eine digitale Attraktion rechnet oder nach wenigen Monaten zum Ladenhüter wird. Er misst, wie oft ein Gast dieselbe Attraktion erneut spielt, statt sie einmal auszuprobieren und liegen zu lassen. Genau diese Wiederholung bestimmt Ihren Umsatz. Denn im Pay-per-Play zählt jede zusätzliche Runde, und beim Eintrittsmodell hält ein hoher Spielwert Gäste länger im Standort.

Drei Hebel treiben den Spielwert. Steigende Schwierigkeitsgrade, soziale Spielmodi und regelmäßig neue Inhalte. Valo Motion nennt für seine interaktiven Spiele je nach Modell eine Amortisation von zehn bis zwölf Monaten. Ob Sie das erreichen, hängt aber immer von Standort, Auslastung und laufenden Kosten ab.

Ein Hinweis vorweg. Wenn Hersteller von einem „ROI in Monaten" sprechen, meinen sie die Amortisationsdauer, also den Zeitraum, bis die Investition sich durch laufende Einnahmen refinanziert hat.

Der eigentliche Wettbewerb beginnt im Wohnzimmer

Betreiber vergleichen neue Attraktionen fast immer mit anderen Trampolinparks oder Family Entertainment Centern in ihrer Region. Die Gäste vergleichen anders. Vor allem Kinder und Jugendliche sind digitale Spiele gewohnt, die ihnen laufend neue Ziele bieten. Sie verbessern Fähigkeiten, sammeln Punkte, treten gegen Freunde an und erleben bei jeder Runde etwas anderes.

Interaktive Spielgeräte brauchen mehr als gute Optik. Valo Motion rät Betreibern deshalb, bei der Auswahl weniger auf den ersten Eindruck zu schauen und mehr auf Wiederspielbarkeit, Fortschritt und soziale Interaktion.

Was guten Play Value ausmacht

Play Value beschreibt die kleinen Momente, die bei Gästen einen Gedanken auslösen. „Noch einmal, diesmal schaffe ich es besser."

Diese vier Faktoren entscheiden.

  • Einfacher Einstieg. Wenn Gäste erst eine Anleitung lesen müssen, haben sie schon keine Lust mehr. Innerhalb weniger Sekunden muss klar sein, was zu tun ist.

  • Herausforderung, die mitwächst. Verschiedene Levels, persönliche Bestleistungen und anspruchsvollere Aufgaben halten das Interesse. Schwieriger ja, frustrierend nein. Genau diese Balance trennt gute Attraktionen von teuren Staubfängern.

  • Gemeinsame Erlebnisse. Menschen erinnern sich daran, wie sie gemeinsam gelacht, gewonnen oder knapp verloren haben. Wettbewerbe und Mehrspielermodi machen eine Attraktion interessanter für Familien, Geburtstage und Gruppen.

  • Gründe wiederzukommen. Neue Spiele, zusätzliche Levels, wechselnde Modi oder dynamisch angepasste Herausforderungen halten eine Attraktion langfristig frisch.

Wie der Spielwert die Rentabilität beeinflusst

Auf keiner Kostenaufstellung steht „Spielwert". Trotzdem beeinflusst er die Rentabilität stärker als die meisten Posten, die dort stehen.

Eine Attraktion mit hohem Spielwert erzeugt mehr Spielrunden pro Besuch, macht erneute Besuche attraktiver, wertet Geburtstags- und Gruppenangebote auf und bleibt länger wirtschaftlich relevant. Im Pay-per-Play-Modell bringt jede zusätzliche Runde direkt Umsatz. Bei Standorten, die wir betreut haben, macht dieser Effekt teilweise den Unterschied von mehreren tausend Euro im Monat für den Jahresumsatz eines Indoorspielplatzes oder Trampolinparks.

Für ValoArena nennt Valo Motion im Open-Access-Betrieb einen Spitzendurchsatz von bis zu 110 Spielern pro Stunde und eine Amortisation von zwölf Monaten oder weniger. Das sind Richtwerte. Besucherfrequenz, Preise, Öffnungszeiten und laufende Kosten beeinflussen das Ergebnis genauso stark.

Bauchgefühl ist gut. Echte Zahlen sind besser.

Der Valo Motion Operations Hub misst Spielzeiten, Spielerzahlen, Auslastung und die beliebtesten Spiele. Betreiber sehen schwarz auf weiß, welche Spiele die Gäste lieben und welche keiner anrührt. Das gibt etwas, das kein Hochglanzprospekt liefern kann, nämlich ein ruhiges Gefühl nach der Investition.

Übrigens, erfahren Sie hier, wie ein überzeugender Businessplan für Ihren Indoorspielplatz oder Trampolinpark aufgebaut sein sollte.

ValoJump im Neubau und beim bestehenden Standort

Zwei Szenarien tauchen bei uns am häufigsten auf.

Der Neubau. Ohne relevante Konkurrenz im Umkreis planen wir meistens einen ausgewogenen Mix aus Indoorspielplatz und Trampolinhalle. Ist die Konkurrenz stark, geht es darum, sich abzuheben. Interaktive Spielgeräte werden dann vom Start weg mitgeplant.

Der Umbau. Ein bestehender Standort erhält eine neue Attraktion oder ein neues Modul wie eine TAG Challenge. Seltener als der Neubau, aber ein wirksamer Hebel für die Wiedereröffnung.

ValoJump verbindet ein Trampolin oder einen Air Track mit digitalen Spielen. Gäste sehen sich selbst im Spiel und steuern ihre Figur mit den eigenen Bewegungen. Eine vorhandene Trampolinfläche lässt sich so um ein digitales Erlebnis erweitern, ohne den ganzen Standort umzubauen.

Ein ValoJump-Dual-Setup benötigt rund 33 bis 34 Quadratmeter. Im Pay-per-Play-Betrieb nennt Valo Motion einen Durchsatz von bis zu 55 Spielern pro Stunde und eine durchschnittliche Amortisationsdauer von 9,8 Monaten. Jedes Indoorspielplatz-Konzept ist anders, und wir rechnen bei jedem Projekt individuell.

Fünf Fragen, die vor der Investition Klarheit schaffen

  1. Bleibt die Attraktion nach mehreren Runden interessant? Warum sollte ein Gast erneut spielen?

  2. Funktioniert das Erlebnis für Familien und Gruppen? Mehrspielermodi und Wettbewerb werten Geburtstage und Events auf.

  3. Welcher Durchsatz ist realistisch? Unterscheiden Sie zwischen technischem Maximalwert und durchschnittlicher Nutzung im Alltag.

  4. Wie hoch ist der Wartungsaufwand? Support, Ersatzteile, Updates und Reaktionszeiten des Herstellers wiegen im laufenden Betrieb schwerer als das Design.

  5. Passt die Attraktion zum Geschäftsmodell? Pay-per-Play, allgemeiner Eintritt oder Geburtstagspakete stellen jeweils andere Anforderungen an Preis und Durchsatz.

Was Betreiber eigentlich kaufen

Die meisten, die bei uns anrufen, wollen nicht einfach ein Gerät kaufen. Sie wollen einen Standort, der auch in fünf Jahren noch zieht. Und sie wollen sicher sein, dass die Technik im Alltag funktioniert, ohne neue Probleme zu schaffen.

Eine einzelne Attraktion macht noch kein Erlebnis. Sie muss zum Indoorspielplatz-Konzept passen, zur Fläche und zum Businessplan. Wir bei Playlife System begleiten Freizeitunternehmen von der ersten Skizze bis zur laufenden Wartung. Nicht als Verkäufer, sondern als Partner. Nach über 30 Jahren Erfahrung im Bau von Freizeitkonzepten wissen wir, dass die ehrlichen Gespräche vor der Investition die wertvollsten sind.

Fazit: Der beste Wow-Effekt ist der, der bleibt

Ein hoher Spielwert verbindet einfachen Einstieg, wachsende Schwierigkeit, gemeinsame Erlebnisse und langfristige Abwechslung. Für Betreiber bedeutet das eine Attraktion, die Besucher bindet und wirtschaftlich ins Gesamtkonzept passt.

Bereit für eine Attraktion, die nicht nur gut aussieht, sondern auch zu Ihrem Standort passt? Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welches Konzept zu Ihrem Indoorspielplatz, Ihrer Zielgruppe und Ihrem Geschäftsmodell passt. Kein Verkaufsgespräch, versprochen. Wir hören zu, stellen Fragen und sagen Ihnen ehrlich, ob und was für Ihren Standort Sinn ergibt.

Jetzt Kontakt aufnehmen.


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